Label Aktion bei Lidl

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Schon seit Wochen konfrontiert Greenpeace Lidl damit, dass VerbraucherInnen bei der Eigenmarke Landjunker nicht nachvollziehen können, woher das frische Schweinefleisch eigentlich kommt und wie die Schweine gehalten werden. Doch Lidl ignoriert nach wie vor den Wunsch der VerbraucherInnen nach mehr Transparenz. Lidl Filialen in Dänemark gehen da schon mit guten Beispielen voran.

 

Mit dem heutigen bundesweiten Aktionstag kennzeichneten wir auf den Produkten deutlich, dass die Schweine für Landjunker leiden und versahen die Landjunker-Packungen mit dem Warnhinweis: "Mit Tierleid" und "Mit Antibiotika". Hierzu waren wir bei der Lidl Filiale in der Nähe des Eberswalder Hauptbahnhofes.

Klar ist, dass die Brancheninitiative "Initiative Tierwohl" keinesfalls ausreicht, um flächendeckend eine artgerechte Tierhaltung einzuführen. Darüber hinaus sagt das Label VerbraucherInnen keinesfalls, wie das einzelne Tier gehalten wurde. Dies bemängelt sogar das Bundeskartellamt und fordert, dass die Initiative Tierwohl klar kennzeichnen muss, woher das Fleisch kommt und wie die Tiere dort gehalten wurden.

 

Wir fordern eine Kennzeichnung, die ganz klar deutlich macht, aus welcher Haltungsform das Fleisch stammt!

Zusätzlich verteilten wir im Anschluss an die Aktion Infomaterialien an die Eberswalder BürgerInnen, in denen es um die Aufklärung über den generell zu hohen Fleischkonsum ging und um die wichtigsten Siegel bei Fleischprodukten